Diagnostik

Kernspintomografie

(für Privatpatienten und Selbstzahler) 
Im orthopädischen Bereich garantiert unsere Kernspin-Diagnostik (Kernspintomograph Philips, 1,5 Tesla) hohe Detailtreue und eine exakte Darstellung z. B. des Gelenkknorpels oder der Weichteile und Knochen. Detailgenaue Schnittbilder des Haltungs- und Bewegungsapparates tragen wesentlich zur genauen Diagnose bei, z B. bei Beschwerden an der Wirbelsäule (Bandscheibenvorfall) oder zum Nachweis von Sehnen-, Muskel- und Knochenveränderungen größerer Gelenke wie Knie, Schulter, Hüfte und Sprunggelenk.

Dr. med. Volker Storz (www.radiologie-ottobrunn.de) berät Sie persönlich oder online bei speziellen radiologischen oder auch nicht-orthopädischen Fragen. So ist auch eine MR-Angiographie der hirnversorgenden Gefäße möglich. Patienten mit Klaustrophobie können bei Dr. Storz auch einen offenen Kernspintomographen nutzen. Bitte sprechen Sie uns an.

Digitales Röntgen

In Kooperation mit der Privatpraxis für Diagnostische Radiologie (www.radiologie-ottobrunn.de) in Ebersberg steht eine hochmoderne digitale Röntgenanlage zur konventionelle Röntgenaufnahmetechnik mit den Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung zur Verfügung. Exakte Aufnahmen pathologischer Veränderungen können per Datenleitung versandt werden. Die verfeinerte radiologische Diagnostik hilft, spezifische Therapien zu verbessern.

Ultraschall (Sonografie)

Ohne Strahlenbelastung können wir exponierte Gelenke im bewegten Bild studieren. Unsere Ultraschallgeräte werden eingesetzt bei:
• Untersuchungen von Weichteilschwellungen an den Extremitäten (Zerrungen, Muskelfaserbündelrissen etc.)
• zur Diagnostik bei Achillessehnenveränderungen und -rissen,
• bei Veränderungen der Sehnen und Muskeln der Schulter
• zur Überprüfung des kindlichen Hüftgelenks.

Konochendichtemessung mit DXA

Was ist Osteoporose?
Osteoporose (‚Knochenschwund‘) ist eine Stoffwechselkrankheit des Skeletts. Sie ist gekennzeichnet durch eine Verminderung an Knochenmasse und Verschlechterung der Knochenarchitektur. Daraus resultiert eine erhöhte Knochenbrüchigkeit. Kleine Stürze, alltägliche Handgriffe wie Heben und Tragen können zum Knochenbruch führen, vor allem an den Wirbelkörpern der Wirbelsäule, den Unterarmen oder den Oberschenkelknochen.

Wer kann betroffen sein?
Osteoporose tritt häufig bei Frauen nach den Wechseljahren und in höherem Lebensalter auf. In Deutschland sind heute etwa jede dritte Frau und jeder fünfte Mann ab dem 50. Lebensjahr betroffen. Risikofaktoren sind:
– familiäre Belastung
– Geschlecht
– früher Eintritt der letzten Regelblutung
– unausgewogene Ernährung, z. B. niedrige Kalziumaufnahme
– Untergewicht oder ungewollter Gewichtsverlust
– übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum
– zuvor erlittene Knochenbrüche
– medikamentöse Behandlung, z.B. mit Cortison
– Körpergrößenverlust über 4 cm
– großes Sturzrisiko

Wie macht sich Osteoporose bemerkbar?
Symptome für das Vorliegen einer Osteoporose können u. a. sein:
– chronischer Rückenschmerz
– abnehmende Körpergröße
– Rundrücken (sog. ‚Witwenbuckel‘)
– eingeschränkte Bewegungsfähigkeit
– vermehrte Knochenbrüche ohne äußere Einwirkung

Wie wird Osteoporose diagnostiziert?
Osteoporose ist eine ‚schleichende‘ bzw. ‚stille‘ Erkrankung. Mittels Knochendichtemessung nach dem DXA-Verfahren kann man den Schwund der Knochendichte nachweisen. Dabei wird eine minimale Röntgenstrahlung durch den Körper geschickt, um den Mineralgehalt der Knochen zu bestimmen, der in direkter Beziehung zur Knochenfestigkeit steht.
Eine körperliche Untersuchung ergänzt die Diagnose. Bei der Erstuntersuchung sollte eine BWS /LWS-Röntgenaufnahme gemacht werden (Brustwirbel- bzw. Lendenwirbelsäule). Eine Knochendichtemessung kann nicht exakt einen Knochenbruch vorhersagen – ebenso wenig wie ein hoher Cholesterinwert einen Herzinfarkt. Dennoch sagt ein entsprechender Knochendichtewert etwas über das Frakturrisiko im Vergleich zu einem normalen Knochen im Altersvergleich aus.
Ihr persönliches Ergebnis in Verbindung mit weiteren Untersuchungsbefunden ergibt dann eine Gesamtrisikoeinschätzung.

Ist Osteoporose behandelbar?
Bei Osteoporose können verschiedene Medikamente die Knochen stabilisieren und vor Brüchen schützen. Eine frühzeitige Behandlung – vor dem ersten Knochenbruch – kann Osteoporose sogar rückgängig machen. Schmerzen werden gezielt bekämpft. Die Wirbelsäule kann durch einen Eingriff stabilisiert, ein nach einem Bruch instabiles Gelenk eventuell ersetzt werden.

Was erwartet mich bei der Knochendichtemessung?
Das DXA-Gerät gleicht einer großen Untersuchungsliege. Die Untersuchung selbst dauert je nach zu untersuchender Körperregion 1 – 10 Minuten. Dabei können Sie ganz normal ruhig atmen.
Die Datenauswertung zeigt, wie viel Knochenmineralgehalt vorhanden ist. Es völlig normal, dass verschiedene Skelettbereiche unterschiedliche Dichtewerte aufweisen können.

Akupunktur

 

Ynsa – neue Schädelakupunktur nach Yamamoto

Die Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA) wurde von dem japanischen Arzt Toshikatsu Yamamoto entwickelt. Dr. Yamamoto wurde in den USA und Deutschland ausgebildet und leitet zwei Krankenhäuser in seiner Heimat Japan. Seit den 70er Jahren lehrt er seine Methode und entwickelt sie ständig weiter.
Basis der YNSA sind bestimmte Somatotope, die sich auf der Schädeldecke abbilden. Somatotope sind Areale, die den ganzen menschlichen Körper sozusagen im ‚Kleinen‘ abbilden. Über die Anamnese (Krankheitsgeschichte) und spezielle Untersuchungen an Hals, Bauch oder Ellenbogen/Hand erhält der erfahrene YNSA-Therapeut Informationen, wo er am Kopf spezielle druckempfindliche Punkte findet. Diese werden durch Tasten aufgesucht und mit feinen Nadeln akupunktiert.
Indikationen für die YAMAMOTO NEUE SCHÄDELAKUPUNKTUR sind vor allem neurologische Erkrankungen (z. B. nach Schlaganfall, Lähmungen, Gesichtslähmungen, Spastiken) aber auch schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen).

Im ZOS führen Dr. Kovács und Dr. Weyand die YNSA neben der normalen Körperakupunktur durch. Beide sind ausgebildete YNSA Therapeuten und haben Kurse u. a. bei Dr. Toshikatsu Yamamoto besucht.
Die Behandlungsdauer beträgt normalerweise 30 Min. und wird bei akuten Beschwerden 1 – 3x und bei chronischen Beschwerden 10 – 15x durchgeführt.
Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten der YNSA nicht, Privatkassen übernehmen in der Regel die vollen Kosten.

Interessante Links zu diesem Thema:
www.forschungsgruppe-akupunktur.de
www.ynsa.info

Digitales Röntgen

In Kooperation mit der Privatpraxis für Diagnostische Radiologie (www.radiologie-ottobrunn.de) in Ebersberg steht eine hochmoderne digitale Röntgenanlage zur konventionelle Röntgenaufnahmetechnik mit den Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung zur Verfügung. Exakte Aufnahmen pathologischer Veränderungen können per Datenleitung versandt werden. Die verfeinerte radiologische Diagnostik hilft, spezifische Therapien zu verbessern.

Schmerztherapie

Schmerzen, insbesondere Rückenschmerzen, sind heute immer noch eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit. Sie verursachen volkwirtschaftliche Kosten in Milliardenhöhe. 80 – 90% der Erwachsenen haben zumindest einmal in ihrem Leben Rückenschmerzen, 10% davon erkranken chronisch. Schmerz führt zu Schonverhalten, Kraftverlust, Muskelschwund und Muskelabnahme, zu Depression und sozialen Einschränkungen.

Zu Anfang unserer modernen Schmerztherapie steht die ausreichende und gezielte Diagnostik, um die Ursache für die Schmerzen herauszufinden. Nur 2% – 3% der Rückenschmerzen stammen tatsächlich von der Bandscheibe. Viel häufigere Schmerzauslöser sind z. B. die Arthrose der kleinen Wirbelgelenke (Facettenarthrose) oder muskuläre Dysbalancen.
Zu einer ausreichenden und umfassenden Schmerzdiagnostik gehören Anamnese und eine genaue körperliche Untersuchung, evtl. Röntgen, Ultraschall oder Kernspintomografie sowie gezielte Muskelanalysen (z. B. Testung der isometrischen Maximalkraft oder eine Oberflächen-EMG-Muskelmessung). Erst dann kann mit einer gezielten, auf den individuellen Patienten abgestimmten Schmerztherapie begonnen werden.

Im Zentrum für Orthopädie und Sporttraumatologie Ebersberg (ZOS) können wir dem Patienten durch ein auf unterschiedliche Behandlungsmethoden spezialisiertes Ärzteteam eine optimale und individuell abgestimmte Schmerztherapie anbieten.
Immer noch wird heutzutage zu schnell und zu oft operiert, obwohl mehr als 90% der Bandscheibenvorfälle konservativ erfolgreich behandelt werden können. Im Vordergrund steht für uns daher immer zuerst die konservative Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen. Dazu gehört eine ausreichende und umfassende medikamentöse Schmerztherapie nach dem WHO-Stufenschema, Infusionsbehandlungen, ggf. lokale Infiltrationen und Chirotherapie. Unterstützende Maßnahmen wie Physiotherapie, Massage und Wärme, medizinische Trainingstherapie, TENS, Extensionsbehandlung mit der TESI -Liege und Magnetfeldbehandlung sind wichtig.
Wir sind eine Schwerpunktpraxis für Akupunktur und setzen die Akupunktur bei allen Schmerzformen ein. Akupunktur ist heutzutage ein fester Bestandteil der multimodalen Schmerztherapie und wird sehr erfolgreich zur Schmerzbehandlung eingesetzt.
Bei bestimmten Indikationen und wenn die konservativen Therapiemaßnahmen keinen Erfolg zeigen, führen wir auf unserer Belegstation in der Kreisklinik Ebersberg eine spezielle stationäre Schmerztherapie durch. Hierbei kommen z. B. eine PDA, bildwandlergestützte Facetteninfiltrationen oder minimalinvasive Kathetertechniken (PLDD, Dekompressionkatheter, Nucleoplasty) zum Einsatz.

Rehabilitaition (Reha)

Die primäre sowie die postoperative krankengymnastische Behandlung wird sowohl in der Praxis selbst als auch im ZRP (Zentrum für Reha und Physiotherapie Stefan Streidl) durchgeführt.

Unter qualifizierter Anleitung von Physiotherapeuten werden die entsprechenden Zielvorgaben der Ärzte zusammen mit dem Patienten individuell erarbeitet.
Aufgrund regelmäßiger Schulungen des Reha-Personals durch die Ärzte der Gemeinschaftspraxis wird einer optimalen Versorgung und Mobilisierung der Patienten Rechnung getragen.
Wir kooperieren im Rahmen der stationären Rehabilitation mit der Blumenhof-Klinik Bad Feilnbach und der Asklepios-Klinik in Schaufling.

Herr Dr. Weyand, als Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin mit den Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin und Rehabilitationswesen, kümmert sich um spezielle Fragestellungen in der Sozialmedizin, Rehabilitationsabklärung/-beantragung und Verordnung und Steuerung von physikalischen Maßnahmen.

Allgemeines zur Akupunktur

Die traditionelle Akupunktur, ein umfassendes System von Untersuchung, Diagnose und Behandlung, entstand in China vor ungefähr 5.000 Jahren. Sie ist eine Heilkunst und eine Wissenschaft, die lehrt, wie der ganze Mensch als Körpergeistseele zu verstehen ist, wie man das Zustandekommen von Gesundheit und Krankheit erkennt, und wie man im Einzelfall die verloren gegangene Gesundheit wiederherstellt. Das Konzept beruht auf dem harmonischen und ausgeglichenen Fluss der Lebenskraft, der Chì-Energie. Wenn die Lebenskraft nicht in der richtigen Weise fließt, entstehen Disharmonie und Unausgeglichenheit und das bedeutet ‚Krankheit‘.
Anfangs betrachtete man die traditionelle Akupunktur als vorbeugende Heilkunde zur Ausbildung und Erhaltung der Gesundheit. Im Westen wurde die Akupunktur oft als ‚Außenseitermethode‘ und ‚Modemedizin‘ angesehen, bis groß angelegte Studien in Amerika und Europa die Akupunktur auf eine auch westlichen Maßstäben entsprechende wissenschaftliche Grundlage stellten.
Die Wirkungsweise konnte zumindest zum Teil erschlossen werden: Die Lage der Akupunkturpunkte auf sog. Meridianen bezeichnet die Zonen mit deutlich niedrigerem Hautwiderstand. Nach der Akupunkturreizung durch Neurotransmitter erfolgt eine neuronale Reaktion mit Hemmung des Hinterhornneurom. Die Langzeitwirkung entsteht durch die Ausschüttung von Hormonen.

Als überprüfte Indikationen für Akupunktur kommen in der Orthopädie schwerpunktmäßig in Frage:
HWS-Syndrom, Cervicobrachialgie, Schleudertrauma, Schmerzerkrankung der Schulter, Tennisarm, Golferarm, Tendovaginitis, Kreuzschmerz mit und ohne Wurzelreiz, Postnucleotomiesyndrom, Hüftschmerzen, Gonarthrose, Chondropathia patellae, Fibromyalgie, Morbus Becheterew, Morbus Sudeck, Metatarsalgie, in der Sportmedizin die Achillodynie, Überlastungschäden u. a.

Akupunktur ist seit Jahren fester Bestandteil der multimodalen Therapie bei der Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Die Akupunktur musste in der Vergangenheit als sog. IGEL-Leistung abgerechnet werden, da die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten nicht übernahmen. Grund waren zu wenig gesicherte Daten darüber, ob die Akupunktur ein gesichertes Heilverfahren ist, oder ob es sich um einen so genannten Placeboeffekt handelt. Von 2000 bis 2006 wurde die GERAC-(German Acupuncture Trials)Studie, die bisher weltweit größte Akupunkturstudie, mit Unterstützung von sechs Krankenkassen-Spitzenverbänden durchgeführt. Teilgenommen haben tausende Patienten, dokumentiert wurden über 10 Millionen Akupunktursitzungen.

Die Ergebnisse kurz zusammengefasst:
Akupunktur ist deutlich wirksamer als eine leitlinienorientierte Standardtherapie. Auch eine ‚Schein‘-Akupunktur ist wirksamer als eine leitlinienorientierte Standardtherapie.
Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen beiden Therapieformen.
Mit der GERAC-Studie ist die Akupunktur in ihrer Wirksamkeit besser belegt als die meisten konventionellen, medikamentösen und auch operativen Therapieverfahren. Aufgrund dieser Daten hat nun der gemeinsame Bundesausschuss der gesetzlichen Krankenkassen die Akupunktur als Kassenleistung aufgenommen, jedoch mit deutlichen Einschränkungen.

Seit 1. Januar 2007 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Akupunkturbehandlung unter folgenden Bedingungen: Es werden nur die Kosten für die beiden Diagnosen chronischer Rückenschmerz der Lendenwirbelsäule und Kniegelenksarthrose übernommen.
Desweiteren müssen die Akupunkturärzte über besondere Qualifikationen verfügen. Für jede Diagnose werden im Jahr 10 Behandlungen bezahlt, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 15. Die gesetzlichen Kassen übernehmen nur die einfache Nadeltechnik und die Behandlung muss im Zeitraum von 6 Wochen abgeschlossen werden.

Bekannt ist aber auch die Wirksamkeit der Akupunktur bei anderen Erkrankungen. Durch viele andere Studien wurde auch die Wirksamkeit z. B. bei Allergien, Kopfschmerz, Migräne, Schulterschmerz, bei Asthma u. a. Erkrankungen nachgewiesen. Auch in anderen Bereichen wie Schwangerschaftswunsch oder Raucherentwöhnung kann Akupunktur erfolgreich eingesetzt werden. Im ZOS führen wir seit Jahren eine hoch qualifizierte Akupunkturbehandlung durch.
Dr. Kovács und Dr. Weyand sind im Besitz des A- und B-Diploms Akupunktur (mehr als 340 Stunden Ausbildung) und verfügen über die Zusatzbezeichnung Akupunktur.

Im Rahmen der Qualitätssicherung haben wir das Qualitätssiegel der Forschungsgruppe Akupunktur. Ärzte mit Qualitätssiegel haben sich über die von den Kassen geforderte Grundausbildung hinaus weitergebildet und die Akupunktur-Vollausbildung absolviert. Sie beherrschen nicht nur die reine Akupunkturbehandlung, sondern auch die wesentlichen Gebiete der Traditionellen Chinesischen Medizin (z. B. Chin. Diagnostik, Diätetik etc.) und nehmen an jährlichen Fortbildungen mit über mind. 25 Stunden Dauer teil.

Erfahrene Akupunkturärzte wollen nicht nur eine Basis-Akupunktur auf Krankenkassenniveau verantworten. Nach einer genauen chinesischen Anamnese und Diagnose wird ein individueller Therapieplan erstellt, der neben dem reinen Setzen der Nadeln meist noch andere Therapieverfahren der Akupunktur enthält, wie z. B. Ohrakupunktur, Moxatherapie, elektrische oder manuelle Nadelstimulation, Schröpfen u. a.  Für die Behandlung anderer Diagnosen mit Akupunktur oder für den Einsatz ergänzender Therapieverfahren können Zusatzkosten entstehen, die von der gesetzlichen Kasse nicht bezuschusst werden. Ihr Arzt wird Sie ggf. über etwaige Zusatzkosten informieren und Sie bitten, eine schriftliche Einverständniserklärung zu unterschreiben.

Die privaten Krankenkassen übernehmen selbstverständlich wie bisher sämtliche Akupunkturbehandlungen.

Sonstige Gesundheitsleistungen

Individuelle Gesundheitsleistungen (Igel)

Einige unserer ärztlichen Behandlungsangebote sind IGeL-Leistungen (individuelle Gesundheitsleistungen), die bei gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattungspflichtig sind.
Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch, welche Leistungen für Sie sinnvoll sind.

Stoßwellentherapie

Eine neue, schonende und schnellen Erfolg zeigende Schmerztherapie ist die Behandlung mit der ‚Radialen Stoßwelle‘, Swiss Dolor Clast.
Die wesentlichen Indikationen sind Kalkschulter, Tennisellbogen, Fersensporn und Sehnenansatzerkrankungen.
Nachdem die Schmerzzone durch einen einfachen Tastbefund oder durch Ultraschall lokalisiert wurde, erfolgt die Behandlung mit der Radialen Stoßwellentherapie. Hierbei fährt der Arzt mit dem Stoßwellen-Applikator über die Schmerzzone.
In der Regel erstreckt sich die Therapie über ein bis drei Sitzungen von je fünf bis zehn Minuten Dauer. Bereits acht bis zehn Tage nach der ersten Behandlung ist bei den meisten Patienten eine deutliche Schmerzlinderung zu beobachten. Die Radiale Stoßwellentherapie ist gut verträglich und regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

Magnetfeldtherapie

Wir setzen im ZOS die Magnetfeldtherapie zur unterstützenden Behandlung von Arthrose, Rückenschmerzen und schlecht heilenden Knochenbrüchen ein.

Magnetstimulation

(BioCon – 1000 Pro)
Seit Juli 2010 bieten wir im ZOS die BioCon-Behandlungsmethode mit großem Erfolg an.
Bei der BioCon-Behandlung handelt es sich um eine repetitive periphere Magnetstimulation, die durch sehr starke Magnetfelder (bis 1 Tesla) bestimmte Bereiche des Körpers stimuliert. Durch diese Impulse werden Muskelkontraktionen ausgelöst. So werden durch die rhythmischen Impulse die Muskeln gestärkt und trainiert, vor allem aber auch Blockaden in den Nervenbahnen beseitigt. Mit dem BioCon werden vor allem Muskeln erreicht, die schwer oder gar nicht zu trainieren sind, z. B. die tiefe Rückenmuskulatur. Bereits nach der ersten Anwendung wird eine Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit erreicht.
Indikationen sind: starke Muskel- und Verspannungsschmerzen, Rückenschmerzen akut und chronisch, Trochantertendinosen der Hüfte u.v.m.
Vorteile: keine direkte Berührung der Haut, kein Strom am oder im Körper, keine Nebenwirkung, schneller Therapieerfolg, lang anhaltende Wirkung
Wir empfehlen anfangs die Durchführung von 5 Behandlungen (2 – 3x pro Woche). Danach ist in der Regel schon eine deutliche Beschwerdelinderung eingetreten. Für eine dauerhafte Schmerzlinderung und als Prophylaxe vor neuen Verspannungen kann die Therapie z. B. 1 x pro Monat angewendet werden.

Gelenkinjektion

Konservative Therapie der Arthrose
Arthrose ist eine Abnutzung des Gelenkknorpels. Eine Heilung oder ein Wiederaufbau sind derzeit noch nicht möglich. Die klassischen Behandlungsmethoden wie physikalische Therapie und Krankengymnastik verbessern die Beschwerden, können jedoch das Fortschreiten der Erkrankung nicht stoppen, nicht einmal aufhalten.

 

Intraartikuläre Injektionen zur Visko-Supplementation
Eine intakte Knorpelschicht im Gelenk produziert eine hochvisköse (zähflüssige), elastisch wirkende Gelenkflüssigkeit, die für die Schmierung und Stoßdämpfung sowie für die niedrige Reibung zuständig ist. Ein unebener, aufgerissener, rauer Knorpelbelag weist nur mehr wenig visköse Gelenkflüssigkeit auf und damit können die oben genannten Aufgaben nicht mehr zufriedenstellend wahrgenommen werden. Beim Patienten treten deshalb bereits unter normaler, aber auch bei vermehrter sportlicher Belastung Schmerzen auf.

Hyaluronsäure ist das viskoelastische Produkt im Gelenkknorpel, das für die Elastizität und für den niedrigen Reibungswiderstand verantwortlich ist. Hyaluronsäureprodukte können als Injektionen in das Kniegelenk drei bis fünf Mal eingebracht werden und verbessern damit sowohl die Schmierung als auch die Stoßdämpfung, da sie zum einen Teil den Gelenkknorpel anregen, selbst wieder mehr Hyaluronsäure zu bilden, zum andern in den Verbund der Knorpelstruktur eingebaut werden. Auf diese Weise wird eine erhöhte Belastungsfähigkeit und damit eine Reduktion des Schmerzes erreicht.
In der Regel wird das Hyaluronsäurepräparat von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt und muss daher vom Patienten selbst finanziert werden. Private Krankenkassen übernehmen jedoch die Kosten für das Medikament.

Extensionsbehandlung mit TESI

Die TESI-Extensionsliege kombiniert eine Wärmebehandlung mit paravertebraler Massage, Vibration und intermittierender Extension.
Indikationen sind schmerzhafte Verspannungen und Blockaden an der Wirbelsäule.
Therapeutische Effekte: Erweiterung des Gefäßsystems auch in tiefen Gewebeschichten, Erhöhung der Elastizität und Mobilität der Wirbelsäule, Schmerzlinderung, Steigerung des Stoffwechsels, Muskellockerung und Entspannung, Dekompression/Entlastung der kleinen Wirbelgelenke

Lasertherapie

Die Lasertherapie ist bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates eine hochwirksame Alternative zur medikamentösen Behandlung.
Mit energiereichem Licht werden hohe Lichtmengen in das Gewebe eingebracht, was zu einer lokalen Erwärmung und Durchblutungssteigerung führt, dadurch wird die Heilung angeregt. Neben der Schmerzstillung bewirkt die Biostimulation eine raschere Geweberegeneration.
Hauptindikationen sind gezielte Behandlung von Schmerzpunkten (Triggerpoints), Tennis- oder Golfer­ellenbogen, Muskelzerrungen, Muskelfaserrisse, Sehnenscheidenentzündungen oder Sehnenscheidenganglien.
Wegen ihrer heilungsfördernden und schmerzstillenden Wirkung hat sich die Lasertherapie auf vielen medizinischen Gebieten bewährt. In unserer Praxis setzen wir den Laser Opton 7 Watt (7000 mW) der Fa. Zimmer ein. 7000 mW bedeuten ausreichend Energie und hohe therapeutische Wirksamkeit auch bei tiefer gelegenen Behandlungsorten. Die 2 Wellenlängen stimulieren sowohl oberflächliche Schmerzrezeptoren als auch tieferliegende Gewebestrukturen.

Osteopathie

Seit Anfang Juli 2009 bieten wir durch Dr. med. Andreas Geißler-Roever im ZOS die bewährte Methode der Osteopathie an. Dr. med. Andreas Geißler-Roever ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Manueller Medizin, Chirotherapie und vor allem Osteopathie. Er ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft der Osteopathischen Medizin und in der American Academy of Osteopathy. Er führt eine Lehrtätigkeit in der osteopathischen Weiterbildung von Ärzten und Physiotherapeuten durch.
Die Osteopathie wird gemäß der Rechnung ärztlicher Osteopathen privat abgerechnet. Bei der Terminvereinbarung kann der Termin über die Praxis für osteopathische Medizin Erding angemeldet werden.

Dr. med. Andreas Geißler-Roever
Schrannenplatz 5
85435 Erding
www.osteopathie-erding.de
Telefon: 08122 5407494
Telefax: 08122 5407495
 
Die Sprechstunden finden dann bei uns in Ebersberg statt.

Spinale Dekompression

Das SpineMED-Verfahren ist eine neue, nicht-invasive Methode zur konservativen Behandlung von Bandscheibenerkrankungen und diskogen verursachten Schmerzen („discogenic pain“). Zwischenzeitlich weit verbreitet und fachlich akzeptiert, können Bandscheiben- und Rückenpatienten von dieser Methode profitieren.

Das Verfahren der spinalen Dekompression mit dem SpineMED® Table hat sich als sehr erfolgreich gezeigt. Es kann eine wirksame Alternative zu einem operativen Eingriff darstellen. Zudem ist eine sehr hohe Patienten-Sicherheit gewährleistet. Wesentliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Voraussetzung für die Behandlung mittels spinaler Dekompression ist eine Eingangsuntersuchung, die exakte Erörterung der Beschwerden und das Besprechen eventueller Gegenanzeigen. Das Verfahren ist nicht geeignet bei Patienten mit starker Osteoporose, Spondylolisthesis (Wirbelgleiten) Grad 2 und mehr, Frakturen, Tumoren im Bereich der Wirbelsäule und bei Patienten mit angeborenen Wirbelsäulendefekten. Auch nach Wirbelsäulenoperationen kann die Methode angewandt werden, sofern sich keine Metallimplantate in der Wirbelsäule des Patienten befinden.

 

Indikationen für eine Behandlung

  • Potenzielle OP-Patienten.
  • Bandscheibenvorwölbung/-vorfall, Ischialgie (mit oder ohne radikulärer Symptomatik/Ausstrahlung).
  • Diskus Degeneration (Verschleiß), nicht knöcherne Stenose (DDD oder „Degenerative Disc Desease“).
  • Facettengelenkssyndrom, Osteochondrose.
  • LWS- oder HWS-Schmerzen unspezifisch, chronische Schmerzpatienten.
  • Post-operativ bei unbefriedigendem OP-Ergebnis (d.h. nach einer Wirbelsäulenoperation).

Bitte konsultieren Sie Ihren behandelnden Arzt vor einer SpineMED® Therapie.

 

Wie funktioniert eine Behandlung mit dem SpineMED® Verfahren?

Das System führt selbstständig und computerüberwacht eine intermittierende Distraktion der Wirbelsäule im HWS oder LWS Bereich aus („dynamic distraction“). Die Behandlung erfolgt in Kuren von 20 Sitzungen á 30 Minuten Behandlungszeit.
Distraktionskraft wird dynamisch appliziert („ramping“ genannt), wobei die Distraktionskräfte computergesteuert und mittels einer progressiven logarithmischen Kurve konstant angepasst werden (individualisierte Behandlung).
Integriertes Biofeedback-System: Dies ermöglicht eine optimale, reproduzierbare und individualisierte Dosierung. Die eingestellte Distraktionskraft kann die optimale Wirkung zeigen.
Das SpineMED® Gerät misst im Millisekunden-Bereich die Abwehrspannung des Patienten und passt die Zugkraft entsprechend an. Somit kann die natürliche Abwehrspannung des Patienten nahezu ausgeschaltet werden.
Die betroffenen Bandscheiben können mittels Winkeleinstellung gezielt gedehnt werden.
Visualisierung: Der Patient bekommt die Spannungsveränderungen in seiner Wirbelsäulenmuskulatur über den Bildschirm visualisiert und kann darauf reagieren und entspannen = Biofeedback.
Kraftübertragung direkt über das Becken/Schädelbasis. Keine Reibungs-/Energieverluste wie bei Gurt-/Seilsystemen. Dadurch höhere Effizienz und optimale medizinische Wirksamkeit.
Kraftwirkung der Distraktion verläuft axial entlang der WS und der Patient wird nicht von der Unterlage gehoben (wie z. B. bei anderen Extensionsgeräten).
Ganzheitliche Behandlungsmethode (die Selbstheilung des Körpers wird stimuliert).

 

Anwendung

„Klassische“ Extensionsbehandlung

Die Wirbelsäule wird mittels Zugkraft in Längsrichtung gedehnt. Dabei wird ein permanenter oder ein intermittierender Zug ausgeübt. Diese Form der statischen Dehnung führt zu einer Abwehrspannung des Patienten in dessen tiefen Rückenmuskulatur (Reflex Spasm), wodurch der Bandscheibeninnendruck eher zu als abnimmt und der Zwischenwirbelraum eben nicht gedehnt wird. Auf eine tatsächliche Dehnung kommt es aber für den Therapieerfolg entscheidend an.

Dekompression mit SpineMED®

Auf dem SpineMED® Table wird der Patient so fixiert, dass einzelne Regionen der Wirbelsäule zielgenau angesteuert und deren Zwischenräume sanft und schmerzlos mittels Computersteuerung gedehnt werden. Durch die Dekomprimierung und Entlastung wird der Regenerations-, Rehydrations- und Heilungsprozess nachhaltig begünstigt. Die medizinische Überlegenheit, die SpineMED® durch den neuen Therapieansatz im Vergleich zu herkömmlichen Extensionsbehandlungen aufweist, konnte bereits durch mehrere Studien nachgewiesen werden. (vgl. K. Hee-Sang, Korean Academy of Rehabilitation Medicine, Juni 2008: „Spinal Decompression Therapy in comparison to intermittent mechanical traction” oder T. Moravino, Practical Pain Management Sept. 2009: „Non Surgical Spinal Decompression“.)

 

Die Vorteile der SpineMED® Therapie gegenüber der Extensionsbehandlung:

  • Überspielt Körperabwehr-Reflexe (durch integriertes Bio-Feedback-Response-System).
  • Zielgerichtete, fixierte Distraktion. Direkter Energietransfer.
  • Gute Nachhaltigkeit der Behandlung und kumulativer Effekt (verstärkt sich mit jeder Behandlung).
  • Reproduzierbar und standardisiert.
  • Über 80% Erfolgsquote, auch in schwierigen Fällen.
  • Sehr komfortabel. Eingebautes Unterhaltungssystem.

 

Die Behandlungsziele sind 

  • Intermittierende Distraktion der Wirbelsäule zur Vergrößerung des Zwischenwirbel-Abstands.
  • Reduzierung der Raumforderung.
  • Dynamische Distraktion führt zur Abnahme des intradiskalen Drucks.
  • Verbesserung von Stoffwechsel und Rehydration.
  • Repositionierung von Bandscheibengewebe.
  • Diskus-Regeneration (Bandscheibenheilung).