zos-praxis-09

Individuelle Gesundheitsleistungen (Igel)

Einige unserer ärztlichen Behandlungsangebote sind IGeL-Leistungen (individuelle Gesundheitsleistungen), die bei gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattungspflichtig sind.
Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch, welche Leistungen für Sie sinnvoll sind.

Stoßwellentherapie

Eine neue, schonende und schnellen Erfolg zeigende Schmerztherapie ist die Behandlung mit der ‚Radialen Stoßwelle‘, Swiss Dolor Clast.
Die wesentlichen Indikationen sind Kalkschulter, Tennisellbogen, Fersensporn und Sehnenansatzerkrankungen.
Nachdem die Schmerzzone durch einen einfachen Tastbefund oder durch Ultraschall lokalisiert wurde, erfolgt die Behandlung mit der Radialen Stoßwellentherapie. Hierbei fährt der Arzt mit dem Stoßwellen-Applikator über die Schmerzzone.
In der Regel erstreckt sich die Therapie über ein bis drei Sitzungen von je fünf bis zehn Minuten Dauer. Bereits acht bis zehn Tage nach der ersten Behandlung ist bei den meisten Patienten eine deutliche Schmerzlinderung zu beobachten. Die Radiale Stoßwellentherapie ist gut verträglich und regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

Magnetfeldtherapie

Wir setzen im ZOS die Magnetfeldtherapie zur unterstützenden Behandlung von Arthrose, Rückenschmerzen und schlecht heilenden Knochenbrüchen ein.

Magnetstimulation

(BioCon – 1000 Pro)
Seit Juli 2010 bieten wir im ZOS die BioCon-Behandlungsmethode mit großem Erfolg an.
Bei der BioCon-Behandlung handelt es sich um eine repetitive periphere Magnetstimulation, die durch sehr starke Magnetfelder (bis 1 Tesla) bestimmte Bereiche des Körpers stimuliert. Durch diese Impulse werden Muskelkontraktionen ausgelöst. So werden durch die rhythmischen Impulse die Muskeln gestärkt und trainiert, vor allem aber auch Blockaden in den Nervenbahnen beseitigt. Mit dem BioCon werden vor allem Muskeln erreicht, die schwer oder gar nicht zu trainieren sind, z. B. die tiefe Rückenmuskulatur. Bereits nach der ersten Anwendung wird eine Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit erreicht.
Indikationen sind: starke Muskel- und Verspannungsschmerzen, Rückenschmerzen akut und chronisch, Trochantertendinosen der Hüfte u.v.m.
Vorteile: keine direkte Berührung der Haut, kein Strom am oder im Körper, keine Nebenwirkung, schneller Therapieerfolg, lang anhaltende Wirkung
Wir empfehlen anfangs die Durchführung von 5 Behandlungen (2 – 3x pro Woche). Danach ist in der Regel schon eine deutliche Beschwerdelinderung eingetreten. Für eine dauerhafte Schmerzlinderung und als Prophylaxe vor neuen Verspannungen kann die Therapie z. B. 1x pro Monat angewendet werden.

Gelenkinjektion

Konservative Therapie der Arthrose
Arthrose ist eine Abnutzung des Gelenkknorpels. Eine Heilung oder ein Wiederaufbau sind derzeit noch nicht möglich. Die klassischen Behandlungsmethoden wie physikalische Therapie und Krankengymnastik verbessern die Beschwerden, können jedoch das Fortschreiten der Erkrankung nicht stoppen, nicht einmal aufhalten.

Intraartikuläre Injektionen zur Visko-Supplementation
Eine intakte Knorpelschicht im Gelenk produziert eine hochvisköse (zähflüssige), elastisch wirkende Gelenkflüssigkeit, die für die Schmierung und Stoßdämpfung sowie für die niedrige Reibung zuständig ist. Ein unebener, aufgerissener, rauer Knorpelbelag weist nur mehr wenig visköse Gelenkflüssigkeit auf und damit können die oben genannten Aufgaben nicht mehr zufriedenstellend wahrgenommen werden. Beim Patienten treten deshalb bereits unter normaler, aber auch bei vermehrter sportlicher Belastung Schmerzen auf.
Hyaluronsäure ist das viskoelastische Produkt im Gelenkknorpel, das für die Elastizität und für den niedrigen Reibungswiderstand verantwortlich ist. Hyaluronsäureprodukte können als Injektionen in das Kniegelenk drei bis fünf Mal eingebracht werden und verbessern damit sowohl die Schmierung als auch die Stoßdämpfung, da sie zum einen Teil den Gelenkknorpel anregen, selbst wieder mehr Hyaluronsäure zu bilden, zum andern in den Verbund der Knorpelstruktur eingebaut werden. Auf diese Weise wird eine erhöhte Belastungsfähigkeit und damit eine Reduktion des Schmerzes erreicht.
In der Regel wird das Hyaluronsäurepräparat von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt und muss daher vom Patienten selbst finanziert werden. Private Krankenkassen übernehmen jedoch die Kosten für das Medikament.

Extensionsbehandlung mit TESI

Die TESI-Extensionsliege kombiniert eine Wärmebehandlung mit paravertebraler Massage, Vibration und intermittierender Extension.
Indikationen sind schmerzhafte Verspannungen und Blockaden an der Wirbelsäule.
Therapeutische Effekte: Erweiterung des Gefäßsystems auch in tiefen Gewebeschichten, Erhöhung der Elastizität und Mobilität der Wirbelsäule, Schmerzlinderung, Steigerung des Stoffwechsels, Muskellockerung und Entspannung, Dekompression/Entlastung der kleinen Wirbelgelenke.

Lasertherapie

Die Lasertherapie ist bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates eine hochwirksame Alternative zur medikamentösen Behandlung.
Mit energiereichem Licht werden hohe Lichtmengen in das Gewebe eingebracht, was zu einer lokalen Erwärmung und Durchblutungssteigerung führt, dadurch wird die Heilung angeregt. Neben der Schmerzstillung bewirkt die Biostimulation eine raschere Geweberegeneration.
Hauptindikationen sind gezielte Behandlung von Schmerzpunkten (Triggerpoints), Tennis- oder Golfer­ellenbogen, Muskelzerrungen, Muskelfaserrisse, Sehnenscheidenentzündungen oder Sehnenscheidenganglien.
Wegen ihrer heilungsfördernden und schmerzstillenden Wirkung hat sich die Lasertherapie auf vielen medizinischen Gebieten bewährt. In unserer Praxis setzen wir den Laser Opton 7 Watt (7000 mW) der Fa. Zimmer ein. 7000 mW bedeuten ausreichend Energie und hohe therapeutische Wirksamkeit auch bei tiefer gelegenen Behandlungsorten. Die 2 Wellenlängen stimulieren sowohl oberflächliche Schmerzrezeptoren als auch tieferliegende Gewebestrukturen.

Osteopathie

Seit Anfang Juli 2009 bieten wir durch Dr. med. Andreas Geißler-Roever im ZOS die bewährte Methode der Osteopathie an. Dr. med. Andreas Geißler-Roever ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Manueller Medizin, Chirotherapie und vor allem Osteopathie. Er ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft der Osteopathischen Medizin und in der American Academy of Osteopathy. Er führt eine Lehrtätigkeit in der osteopathischen Weiterbildung von Ärzten und Physiotherapeuten durch.
Die Osteopathie wird gemäß der Rechnung ärztlicher Osteopathen privat abgerechnet. Bei der Terminvereinbarung kann der Termin über die Praxis für osteopathische Medizin Erding angemeldet werden.

Dr. med. Andreas Geißler-Roever
Schrannenplatz 5
85435 Erding
www.osteopathie-erding.de
Telefon: 08122 5407494
Telefax: 08122 5407495
 
Die Sprechstunden finden dann bei uns in Ebersberg statt.

Spinale Dekompression
Das SpineMED-Verfahren ist eine neue, nicht-invasive Methode zur konservativen Behandlung von Bandscheibenerkrankungen und diskogen verursachten Schmerzen („discogenic pain“). Zwischenzeitlich weit verbreitet und fachlich akzeptiert, können Bandscheiben- und Rückenpatienten von dieser Methode profitieren.

Das Verfahren der spinalen Dekompression mit dem SpineMED® Table hat sich als sehr erfolgreich gezeigt. Es kann eine wirksame Alternative zu einem operativen Eingriff darstellen. Zudem ist eine sehr hohe Patienten-Sicherheit gewährleistet. Wesentliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Voraussetzung für die Behandlung mittels spinaler Dekompression ist eine Eingangsuntersuchung, die exakte Erörterung der Beschwerden und das Besprechen eventueller Gegenanzeigen. Das Verfahren ist nicht geeignet bei Patienten mit starker Osteoporose, Spondylolisthesis (Wirbelgleiten) Grad 2 und mehr, Frakturen, Tumoren im Bereich der Wirbelsäule und bei Patienten mit angeborenen Wirbelsäulendefekten. Auch nach Wirbelsäulenoperationen kann die Methode angewandt werden, sofern sich keine Metallimplantate in der Wirbelsäule des Patienten befinden.

 

Indikationen für eine Behandlung

  • Potenzielle OP-Patienten.

  • Bandscheibenvorwölbung/-vorfall, Ischialgie (mit oder ohne radikulärer Symptomatik/Ausstrahlung).

  • Diskus Degeneration (Verschleiß), nicht knöcherne Stenose (DDD oder „Degenerative Disc Desease“).

  • Facettengelenkssyndrom, Osteochondrose.

  • LWS- oder HWS-Schmerzen unspezifisch, chronische Schmerzpatienten.

  • Post-operativ bei unbefriedigendem OP-Ergebnis (d.h. nach einer Wirbelsäulenoperation).


Bitte konsultieren Sie Ihren behandelnden Arzt vor einer SpineMED® Therapie.

 

Wie funktioniert eine Behandlung mit dem SpineMED® Verfahren?

Das System führt selbstständig und computerüberwacht eine intermittierende Distraktion der Wirbelsäule im HWS oder LWS Bereich aus („dynamic distraction“). Die Behandlung erfolgt in Kuren von 20 Sitzungen á 30 Minuten Behandlungszeit.
Distraktionskraft wird dynamisch appliziert („ramping“ genannt), wobei die Distraktionskräfte computergesteuert und mittels einer progressiven logarithmischen Kurve konstant angepasst werden (individualisierte Behandlung).
Integriertes Biofeedback-System: Dies ermöglicht eine optimale, reproduzierbare und individualisierte Dosierung. Die eingestellte Distraktionskraft kann die optimale Wirkung zeigen.
Das SpineMED® Gerät misst im Millisekunden-Bereich die Abwehrspannung des Patienten und passt die Zugkraft entsprechend an. Somit kann die natürliche Abwehrspannung des Patienten nahezu ausgeschaltet werden.
Die betroffenen Bandscheiben können mittels Winkeleinstellung gezielt gedehnt werden.
Visualisierung: Der Patient bekommt die Spannungsveränderungen in seiner Wirbelsäulenmuskulatur über den Bildschirm visualisiert und kann darauf reagieren und entspannen = Biofeedback.
Kraftübertragung direkt über das Becken/Schädelbasis. Keine Reibungs-/Energieverluste wie bei Gurt-/Seilsystemen. Dadurch höhere Effizienz und optimale medizinische Wirksamkeit.
Kraftwirkung der Distraktion verläuft axial entlang der WS und der Patient wird nicht von der Unterlage gehoben (wie z. B. bei anderen Extensionsgeräten).
Ganzheitliche Behandlungsmethode (die Selbstheilung des Körpers wird stimuliert).

 

Anwendung

„Klassische“ Extensionsbehandlung

Die Wirbelsäule wird mittels Zugkraft in Längsrichtung gedehnt. Dabei wird ein permanenter oder ein intermittierender Zug ausgeübt. Diese Form der statischen Dehnung führt zu einer Abwehrspannung des Patienten in dessen tiefen Rückenmuskulatur (Reflex Spasm), wodurch der Bandscheibeninnendruck eher zu als abnimmt und der Zwischenwirbelraum eben nicht gedehnt wird. Auf eine tatsächliche Dehnung kommt es aber für den Therapieerfolg entscheidend an.

Dekompression mit SpineMED®

Auf dem SpineMED® Table wird der Patient so fixiert, dass einzelne Regionen der Wirbelsäule zielgenau angesteuert und deren Zwischenräume sanft und schmerzlos mittels Computersteuerung gedehnt werden. Durch die Dekomprimierung und Entlastung wird der Regenerations-, Rehydrations- und Heilungsprozess nachhaltig begünstigt. Die medizinische Überlegenheit, die SpineMED® durch den neuen Therapieansatz im Vergleich zu herkömmlichen Extensionsbehandlungen aufweist, konnte bereits durch mehrere Studien nachgewiesen werden. (vgl. K. Hee-Sang, Korean Academy of Rehabilitation Medicine, Juni 2008: „Spinal Decompression Therapy in comparison to intermittent mechanical traction” oder T. Moravino, Practical Pain Management Sept. 2009: „Non Surgical Spinal Decompression“.)

 

Die Vorteile der SpineMED® Therapie gegenüber der Extensionsbehandlung:

  • Überspielt Körperabwehr-Reflexe (durch integriertes Bio-Feedback-Response-System).

  • Zielgerichtete, fixierte Distraktion. Direkter Energietransfer.

  • Gute Nachhaltigkeit der Behandlung und kumulativer Effekt (verstärkt sich mit jeder Behandlung).

  • Reproduzierbar und standardisiert.

  • Über 80% Erfolgsquote, auch in schwierigen Fällen.

  • Sehr komfortabel. Eingebautes Unterhaltungssystem.


 

Die Behandlungsziele sind 

  • Intermittierende Distraktion der Wirbelsäule zur Vergrößerung des Zwischenwirbel-Abstands.

  • Reduzierung der Raumforderung.

  • Dynamische Distraktion führt zur Abnahme des intradiskalen Drucks.

  • Verbesserung von Stoffwechsel und Rehydration.

  • Repositionierung von Bandscheibengewebe.

  • Diskus-Regeneration (Bandscheibenheilung).