Physiotherapie (PiZ)


Beschwerden des Bewegungsapparates entstehen häufig nicht allein durch eine Verletzung oder Erkrankung. Ebenso wichtig sind Bewegungsmuster, Muskelkraft, Koordination, Belastbarkeit und die Fähigkeit des Körpers, sich an Belastungen anzupassen. Die Physiotherapie spielt deshalb in der modernen Orthopädie und Unfallchirurgie eine zentrale Rolle. Sie unterstützt Patientinnen und Patienten nach Verletzungen, Operationen und akuten Beschwerden ebenso wie bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Im PiZ – Physiotherapie im ZOS arbeiten Physiotherapeutinnen und Ärzte eng zusammen. 

Unser Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit zu verbessern, körperliche Funktionen wiederherzustellen und langfristig die aktive Teilhabe am Alltag, Beruf und Sport zu fördern.

 

Das Team Physiotherapie (PiZ)


 

Martina Richter

Physiotherapeutin

Lucie Mäsel

Physiotherapeutin

Martina Richter

Martina Richter ist seit 2011 staatlich geprüfte Physiotherapeutin und leitet die ZOS (PiZ). Nach ihrer Ausbildung an der Berufsfachschule für Physiotherapie der GFEB sowie praktischen Ausbildungsabschnitten am Klinikum rechts der Isar in München war sie in verschiedenen physiotherapeutischen Einrichtungen im Landkreis Ebersberg tätig. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Behandlung orthopädischer und unfallchirurgischer Erkrankungen sowie in der Betreuung sportlich aktiver Patientinnen und Patienten.

Neben ihrer langjährigen Tätigkeit in Physiotherapiepraxen verfügt sie über umfangreiche Erfahrungen in der sportphysiotherapeutischen Betreuung. Über viele Jahre war sie im Rahmen des München Marathon in der physiotherapeutischen Versorgung von Athletinnen und Athleten tätig. Darüber hinaus engagiert sie sich seit vielen Jahren im regionalen Vereinssport.


 

Lucie Mäsel

Lucie Mäsel verstärkt seit April 2026 das Team der Physiotherapie im ZOS. Sie absolvierte ihr Studium der Physiotherapie an der Hochschule „Physioline Trudering“ und schloss dieses mit dem akademischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Bereits während ihrer Ausbildung und ihres Studiums sammelte sie praktische Erfahrungen in verschiedenen physiotherapeutischen Einrichtungen, unter anderem in der Praxis Dr. Lauer sowie bei Evidenced Physio in München-Schwabing. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit ist Lucie Mäsel leistungsorientierte Sportlerin und verfügt dadurch über ein besonderes Verständnis für die Anforderungen von Sport, Training, Rehabilitation und Leistungsfähigkeit.

Ihre Schwerpunkte liegen in der modernen evidenzbasierten Physiotherapie, der aktiven Rehabilitation sowie der funktionellen Betreuung orthopädischer und sportorthopädischer Patientinnen und Patienten.

Unsere Physiotherapeutische
Leistungen


 

Die klassische Krankengymnastik bildet die Grundlage vieler physiotherapeutischer Behandlungen.

Durch gezielte Übungen werden Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Körperwahrnehmung verbessert. Ziel ist die Wiederherstellung möglichst normaler Bewegungsabläufe und eine nachhaltige Verbesserung der Belastbarkeit.

Die Manuelle Therapie ist eine spezielle physiotherapeutische Behandlungsmethode zur Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke, Muskeln und Nerven.

Durch gezielte Mobilisationstechniken können Bewegungseinschränkungen verbessert und schmerzhafte Blockierungen gelöst werden.

Die Manuelle Lymphdrainage nach Földi ist eine spezielle Therapieform zur Behandlung von Schwellungen und Lymphabflussstörungen.

Sie wird häufig nach Operationen, Verletzungen oder bei chronischen Schwellungszuständen eingesetzt.

Durch sanfte, rhythmische Grifftechniken wird der Abtransport von Gewebsflüssigkeit unterstützt.

Die Krankengymnastik am Gerät kombiniert physiotherapeutisches Fachwissen mit einem strukturierten medizinischen Aufbautraining.

Unter therapeutischer Anleitung werden Kraft, Stabilität, Beweglichkeit und Belastbarkeit gezielt verbessert.

KGG kommt häufig nach Operationen, Verletzungen oder bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates zum Einsatz.

 

Behandlung bei Craniomandibulärer Dysfunktion

Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) beschreibt Funktionsstörungen des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur.

Typische Beschwerden sind:

  • Kieferschmerzen
  • Knacken im Kiefergelenk
  • Kopfschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Gesichtsschmerzen
  • Zähneknirschen

Durch spezielle physiotherapeutische Techniken können Fehlspannungen reduziert und die Funktion des Kiefergelenks verbessert werden.

Die radiale Stoßwellentherapie nutzt mechanische Druckimpulse zur Behandlung von Muskel-, Sehnen- und Faszienbeschwerden.

Sie wird häufig eingesetzt bei:

  • Fersenschmerz
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Tennisellenbogen
  • Golferellenbogen
  • Muskelverspannungen
  • Triggerpunkten

Die Behandlung kann Heilungsprozesse unterstützen und Schmerzen reduzieren.

Kinesiotapes werden zur funktionellen Unterstützung von Muskeln, Sehnen und Gelenken eingesetzt.

Sie können Bewegungsabläufe positiv beeinflussen, die Körperwahrnehmung verbessern und Schwellungen reduzieren.

Dabei bleibt die natürliche Beweglichkeit vollständig erhalten.

Ein stabiler Rumpf bildet die Grundlage für viele Bewegungsabläufe.

Beim Complex Core Training stehen die Verbesserung von Rumpfstabilität, Haltungskontrolle, Koordination und funktioneller Belastbarkeit im Mittelpunkt.

Das Training eignet sich sowohl zur Rehabilitation als auch zur Prävention.

Je nach Beschwerdebild können weitere Maßnahmen sinnvoll ergänzt werden:

  • Wärmetherapie
  • therapeutischer Ultraschall
  • Schröpftherapie
  • Faszienbehandlung
  • Muskelentspannungstechniken

Diese Verfahren werden individuell in das Gesamtkonzept integriert.

Temine und Kostenübernahme

Die Physiotherapie im ZOS (PiZ) richtet sich derzeit an Privatpatientinnen und Privatpatienten
sowie Selbstzahler.

Eine Abrechnung physiotherapeutischer Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen ist derzeit leider nicht möglich,
da keine Kassenzulassung besteht.

Gerne informieren wir Sie vorab über die organisatorischen Rahmenbedingungen, die Kosten sowie
die Möglichkeiten der Terminvereinbarung.

 

 

Häufige Fragen zur Physiotherapie

Physiotherapie unterstützt den Körper dabei, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Belastbarkeit zu verbessern oder wiederherzustellen. Sie kommt sowohl nach Verletzungen und Operationen als auch bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates zum Einsatz.

Ziel ist nicht nur die Behandlung von Schmerzen, sondern vor allem die Verbesserung von Funktion und Bewegungsabläufen. Je nach Diagnose können aktive Übungen, manuelle Techniken, Trainingstherapie oder ergänzende physikalische Maßnahmen eingesetzt werden.

Die moderne Physiotherapie betrachtet dabei immer den Menschen als Ganzes. Beschwerden entstehen häufig nicht nur an einer einzelnen Struktur, sondern durch das Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bewegungsmustern.

Nicht in jedem Fall.

Viele physiotherapeutische Leistungen können nach individueller Prüfung direkt vereinbart werden. Gleichzeitig ist bei neuen, unklaren oder länger bestehenden Beschwerden häufig eine ärztliche Untersuchung sinnvoll, um die Ursache der Beschwerden genauer zu bestimmen.

Im MVZ ZOS Ebersberg arbeiten Ärzte und Physiotherapeuten eng zusammen. Dadurch kann entschieden werden, welche Therapieform für Ihre persönliche Situation geeignet erscheint. Das Ziel ist eine möglichst zielgerichtete Behandlung auf Basis einer fundierten Diagnose.

Behandlungen können aktuell für Privatpatientinnen und Privatpatienten, Beihilfeberechtigte sowie Selbstzahler angeboten werden. Ob und in welchem Umfang eine private Krankenversicherung oder Beihilfestelle die Kosten übernimmt, hängt von den jeweiligen Vertragsbedingungen ab.

Vor Beginn einer Behandlung informieren wir Sie transparent über die organisatorischen Rahmenbedingungen und beantworten gerne Ihre Fragen zur Terminvereinbarung.

Physiotherapie kann bei einer Vielzahl orthopädischer und unfallchirurgischer Beschwerden eingesetzt werden.

Typische Anwendungsgebiete sind:

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Gelenkbeschwerden an Schulter, Hüfte, Knie oder Sprunggelenk
  • Sehnen- und Muskelverletzungen
  • Beschwerden nach Sportverletzungen
  • Rehabilitation nach Operationen
  • Arthrose
  • Haltungs- und Bewegungsstörungen
  • Schwellungszustände nach Verletzungen oder Operationen

Welche Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Diagnose und Ihren persönlichen Zielen ab.

Die Krankengymnastik konzentriert sich vor allem auf aktive Übungen zur Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft, Stabilität und Koordination.

Die Manuelle Therapie ist eine spezielle physiotherapeutische Zusatzausbildung. Hier werden mit gezielten Handgriffen Gelenke, Muskeln und Nerven untersucht und behandelt. Beide Verfahren ergänzen sich häufig. Während die Manuelle Therapie Bewegungseinschränkungen verbessern kann, hilft die Krankengymnastik dabei, die erreichten Fortschritte langfristig zu stabilisieren.

Welche Methode im Vordergrund steht, richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild

Die physiotherapeutische Nachbehandlung ist bei vielen orthopädischen Operationen ein entscheidender Bestandteil des Behandlungserfolgs.

Nach Gelenkersatzoperationen, Arthroskopien, Bandrekonstruktionen, Knochenbrüchen oder Sehnenoperationen unterstützt die Physiotherapie die schrittweise Wiederherstellung von Beweglichkeit, Kraft und Funktion. Bereits in den ersten Tagen nach einem Eingriff können gezielte Übungen helfen, Komplikationen zu vermeiden und den Heilungsverlauf positiv zu beeinflussen.

Deshalb empfehlen wir häufig, notwendige Physiotherapie-Termine bereits vor einer geplanten Operation zu organisieren, da es regional zu längeren Wartezeiten kommen kann.

CMD steht für „Craniomandibuläre Dysfunktion“. Dabei handelt es sich um eine Funktionsstörung des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur.

Betroffene leiden häufig unter:

  • Kiefergelenkschmerzen
  • Knacken im Kiefer
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Zähneknirschen
  • Schwindelgefühlen
  • Durch spezielle physiotherapeutische Techniken können Muskelverspannungen gelöst, Bewegungsstörungen behandelt und die Funktion des Kiefergelenks verbessert werden.

Die Behandlung erfolgt häufig in enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Kieferorthopäden.

Sehr viel.

Die moderne Physiotherapie setzt auf eine aktive Beteiligung der Patientinnen und Patienten. Übungen, die regelmäßig zu Hause durchgeführt werden, können einen wesentlichen Beitrag zum Behandlungserfolg leisten. Oft sind nicht einzelne Behandlungen entscheidend, sondern die Kombination aus Therapie, Bewegung, Training und angepasstem Verhalten im Alltag.

Deshalb erhalten viele Patienten ergänzende Übungsprogramme und Empfehlungen für die Zeit zwischen den Behandlungsterminen. Aktive Mitarbeit verbessert in vielen Fällen die langfristigen Ergebnisse deutlich und hilft dabei, Beschwerden nachhaltig zu reduzieren.

Neben der klassischen Physiotherapie können je nach Beschwerdebild ergänzende Verfahren sinnvoll sein.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Manuelle Lymphdrainage
  • Kinesiotaping
  • Krankengymnastik am Gerät (KGG)
  • Radiale Stoßwellentherapie
  • Wärmeanwendungen
  • Therapeutischer Ultraschall
  • Schröpftherapie
  • Funktionelles Stabilisations- und Core-Training

Welche Maßnahmen kombiniert werden, richtet sich immer nach Diagnose, Beschwerden und individuellen Therapiezielen.
Ziel ist eine möglichst ganzheitliche und auf den einzelnen Patienten abgestimmte Behandlung.

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KONTAKT


MVZ ZOS-Ebersberg
Bahnhofstraße 22
85560 Ebersberg

 

INFORMATIONEN


✔ Parkplätze vor der Praxis
✔ ÖPNV: Praxis in S-Bahn-Nähe
✔ Im Klosterbauhof

 

TERMIN


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